Andreas Böhmken -

Oberbürgermeisterkandidat für ein starkes und selbstbewusstes Salzgitter

 

 

Warum möchte ich Oberbürgermeister von Salzgitter werden ?

 

In erster Linie möchte ich meiner Heimatstadt etwas zurückgeben - meiner Heimatstadt, in der ich so viele schöne Dinge erlebt habe und die mir schon so viel gegeben hat.

 

Salzgitter bedeutet für mich echte Heimat und es ist für mich immer schwer nachvollziehbar, warum wir Salzgitteraner so kritisch mit unserer Heimatstadt Salzgitter umgehen. Regelmäßig höre ich - auch im Freundeskreis - dass Salzgitter nichts zu bieten habe, Salzgitter sei arm und könne sich wenig leisten und Salzgitter sei einfach nicht schön.

 

Es macht mich nachdenklich, wenn unser Salzgitter mit SalzGhetto angesprochen und so auch im Braunschweiger Land verspottet wird. Das muss aufhören und dazu möchte ich meinen Teil beitragen !

 

Wir Salzgitteraner sollten selbstbewusst und stark sein, wenn es um unsere Heimatstadt geht. Wir können stolz auf unsere Stadt sein :  eine Industriestadt, die im Grünen liegt, mit hervorragender Verkehrsanbindung und 31 historischen Geschichten.

 

Es ist viel Gutes in Salzgitter und darauf müssen wir aufbauen und uns nicht ständig vor anderen Kommunen verstecken. Dieses Selbstbewusstsein möchte ich allen Bürger:inne:n Salzgitters vermitteln.

 

Salzgitter bietet sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze - natürlich in großer Zahl bei unseren Big Five, aber auch in den vielen Betrieben unseres starken Mittelstandes. Diese gilt es zu erhalten und zu mehren - gerade im Hinblick auf die vor uns stehenden Transformationsprozessen.

 

Zu nennen sind hier zwei wesentliche zukunftsträchtige Themen :  E-Mobilität und Wasserstofftechnologie. VW wird zukünftig in Salzgitter die Batteriezelle fertigen; hier entstehen neben der Fertigung auch Arbeitsplätze für die Entsorgung von Batteriezellen. Die Salzgitter AG mit ihrem Projekt SALCOS (Salzgitter Low CO2-Stellmaking) und Alstom mit ihrem Wasserstoffzug Coradia iLint sind dabei auch im Spiel.

 

Wichtige Themen, die in Salzgitter angepackt werden. Hier müssen wir Bedingungen schaffen, damit weitere Firmen sich hier ansiedeln können und somit weitere Arbeitsplätze schaffen. Ganz wichtig ist dabei auch die Schaffung von weiteren Gewerbe- und Industriegebieten - eine Voraussetzung dafür, dass sich Firmen hier ansiedeln.

 

 

Warum braucht Salzgitter einen neuen Oberbürgermeister ?

 

Ich möchte nicht alles schlecht reden, was in den vergangenen Jahren passiert ist, aber ich habe das Gefühl, dass die Verwaltung nur noch reagiert und zwar auf äußere Umstände, sei es die Abhängigkeit von Landeshilfen, die Einnahmen von Gewerbesteuern oder aktuell die Situation mit dem Corona-Virus.

 

Wir sollten weniger reagieren, sondern mehr agieren, neue Visionen haben und versuchen auch diese umzusetzen. Es muss ein frischer Wind durch das Rathaus wehen !

 

Das negative Image der Stadt Salzgitter muss endlich abgeschüttelt werden, die Stadt muss selbstbewusster auftreten, neue Marketingkonzepte erstellen und die positiven Seiten unserer Heimatstadt herausstellen, wie z.B. die Natur und die gute Verkehrsanbindung, aber natürlich auch den Vorzug als Industriestandort.

 

Die Menschen verdienen in Salzgitter viel Geld, leben aber oft in den umliegenden Gemeinden und geben ihr Geld im Umland aus. Hier müssen wir ansetzen, das Einnahmeproblem der Stadt muss behoben werden. Wir müssen Menschen von unserer Heimatstadt begeistern und zwar nicht nur um hier zu arbeiten, sondern auch um hier zu leben.

 

Ein wichtiger Punkt ist da die Weiterentwicklung der Wohnungs- und Baupolitik. Hier muss ein ausreichendes Angebot auch größerer Grundstücke, aber auch Grundstücke in exponierter Lage geschaffen werden, um den Menschen etwas Besonderes zu bieten. Auch sollten wir einfach mal über den Tellerrand hinausschauen und überlegen, ob eine Art Marina Bortfeld auch in Salzgitter möglich ist. Der Stichkanal ist vorhanden, also warum nicht visionär (auch ´mal groß) denken.

 

Dazu zählt aber auch, dass der vorhandene (Wohnungs-) Leerstand genau unter die Lupe genommen wird. Abriss und/oder Modernisierung bestehender Wohnblöcke muss geprüft werden. Nicht immer ist die Schaffung neues Baulandes und die Vernichtung wertvollen Ackerbodens der richtige Weg.

 

Selbstverständlich ist auch die Digitalisierung für Salzgitter, unsere Heimat, ein wichtiges Thema, bei dem viel mehr Aktivität entfaltet werden muss.

 

 

Wo bleiben die Menschen Salzgitters ?

 

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Menschen in Salzgitter mitgenommen werden. Wir sollten vielmehr gefragt werden und mitbestimmen dürfen :  durch Bürgerbeteiligungen sollten die Bürger:innen in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, um sich auch im Einzelfall ihrer Verantwortung für Salzgitter stellen zu können.

 

Die Politik muss mehr zuhören und sich die Sorgen und Nöte der Menschen anhören. Es gibt viele Bürger:innen, die ihren jetzigen Lebensstandard, ihren Status quo, in Gefahr sehen. Diese Menschen sollten nicht als Nationalsozialist:inn:en oder rechtsradikale Querulant:inn:en abgestempelt werden, sondern die Politik sollte hier das Gespräch suchen und den Bürger:inne:n die Chancen und Möglichkeiten einer entsprechenden Vielfalt der Zuwanderung näherbringen. Gleichzeitig müssen wir unseren ausländischen Mitbürger:inne:n aber auch deutlich machen, dass wir nach gewissen Regeln leben, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Auch das muss deutlich angesprochen werden und nicht populistischen Parteien überlassen werden.

 

 

Wer bin ich ?

 

Ich wurde am Valentinstag 1971 in Salzgitter geboren. Ich bin mit einer Eichsfelderin seit fast 25 Jahren glücklich verheiratet und habe eine mittlerweile 26-jährige Tochter, die als Grundschullehrerin in der St. Michael in Salzgitter unterrichtet.

 

Ich wohne in Salzgitter-Lichtenberg und habe in Lichtenberg auch den Kindergarten und die Grundschule besucht. Nach meinem Abitur auf dem Kranichgymnasium in Lebenstedt habe ich in Göttingen Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften studiert. Ich arbeite seit nunmehr fast 20 Jahren als Rechtsanwalt in einer eigenen Kanzlei zunächst in Braunschweig und seit Ende 2012 in Salzgitter-Lebenstedt.

 

Ich bin Vorsitzender von Haus und Grund Salzgitter und Umgebung e.V. und arbeite seit mehreren Jahren im Vorstand des MTV Salzgitter Lichtenberg mit, bis vor kurzem als erster Vorsitzender. Ich bin Fördermitglied der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenberg, Mitglied im Heimatkreis Lichtenberg sowie im Golfklub Salzgitter-Liebenburg. Seit 2005 bin ich Mitglied der FDP und war von 2007 - 2010 deren Kreisvorsitzender.

 

Ich bin leidenschaftlicher Eintracht Braunschweig Fan und spiele regelmäßig mit Freunden einmal wöchentlich Doppelkopf. Ich golfe gerne, gehe wandern und treffe mich regelmäßig mit Freunden zu gemeinsamen Spieleabenden.